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Baustellenreport Nr.22 08.08.2018

Seit dem letzten Baustellenreport ist eine Menge Zeit vergangen, auch hat sich in der Zwischenzeit sehr viel getan, die Insider, also alle Käufer und Projektbeteiligten sind, oder werden, über diese Vorgänge individuell informiert.
Außer, dass wir die Vertragsverhältnisse mit dem Architekten Herrn Karl Heinz Zwick und dem Bauunternehmen MATO gekündigt haben und wir das Bauvorhaben nun von einer neuen Projektstruktur, die Sie dem nachstehenden Organigramm entnehmen können, fertig stellen werden, wollen wir hier mit Rücksicht auf die laufenden Verfahren nicht weiter eingehen.

Leider haben diese Vorgänge zu einer nicht unerheblichen Bauverzögerung geführt, die wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften so gering wie möglich halten wollen.

Entgegen des letzten Baustellenreports dokumentieren wir im Folgenden den Bauten Stand der einzelnen Gewerke nach Fertigstellung des Rohbaus und nicht in zeitlicher Reihenfolge.

Fenster

Die Fenster sind einschließlich Kellerfenster vollständig eingebaut.

Heizung/Sanitär

Das Blockheizkraftwerk ist aufgestellt, die Regelungstechnik installiert

Die Rohinstallation für Heizung/Sanitär hat in den Kellerräumen bzw. der Tiefgarage begonnen.

Elektroinstallation

Der Hausanschluss ist hergestellt, die Steigeleitungen in die Wohnungen im Wesentlichen gelegt.

Kellerräume

Die Kalk Sandstein Wände für die zu den Wohnungen gehörenden Keller sind im Wesentlichen fertig gestellt.

Trockenbau

Für die Trockenbauarbeiten sind in den einzelnen Wohnungen zum größten Teil das Ständerwerk und die einseitige Beplankung fertig gestellt. Nun müssen alle Ver- und Entsorgungsleitungen, die innerhalb der Trockenbauwände liegen verlegt werden.

Schwimmbad

Der Schwallbehälter und das Becken einschließlich Einstieg sind eingebaut und vor Beschädigung geschützt. Die Pfosten/Riegelfassade mit dem Ausgang zum See ist ebenfalls fertig gestellt.

Die Filter und die Regeltechnik sind bereits angeliefert und werden demnächst installiert.

Schlosserarbeiten

Der von uns beauftragte Schlosserbetrieb montiert zurzeit die sehr aufwändige Halterung für die rahmenlose Glasabsturzsicherung, von der 450 laufende Meter benötigt werden.

Das Dach

Die Dachabdichtung und Dachdeckung werden am kommenden Freitag fertig gestellt. Die Dachbegrünung, die zu den Außenanlagen gehört, kann erst im Oktober erfolgen.
Eines der kompliziertesten und aufwändigsten Gewerke ist die Dachkonstruktion. Zum einen ist das Dach den Witterungsverhältnissen am stärksten ausgesetzt und zum anderen soll es natürlich dicht sein und vor übermäßiger Aufheizung der DG Wohnungen schützen. Hier muss also besonders viel Wert auf die fachliche Ausführung der Arbeiten gelegt werden.
Der seeseitige Flügel ist außer wenige kleiner Restarbeiten fertig gestellt

Der Straßen Flügel wir zum Freitag den 10.08.2018 ebenfalls fertig gestellt.

Neben den geschilderten und dokumentierten Arbeiten sind noch eine ganze Reihe von weiteren Arbeiten im Verborgenen abgearbeitet worden, wie z. B. Regenwasserentwässerung, Kellerlichtschächte usw.

Den nächsten Baustellenreport werden wir in der kommenden Woche, wenn das Dach endgültig fertig ist, veröffentlichen.


Für weitere Fragen rund um unser Projekt stehen wir Ihnen jederzeit persönlich und unter der Telefonnummer 033208 20010 zur Verfügung.

Baustellenreport Nr.21 18.12.2017

Der Fenstereinbau geht mit der Lieferung der ersten großen Scheiben weiter

Die Scheiben haben eine Stärke von 43 mm und wiegen je Einzelscheibe 275 Kg

Das Schwimmbecken muss rein bevor die Scheiben alle eingesetzt werden

Um das Becken transportfähig zu machen wird es in vier Teilen geliefert.

Jedes Teil wiegt zwei Tonnen

5,50m breit und 13 m lang, am hinteren Ende ist der Auslass für die Wasserabdeckung zu sehen

Die Öffnung rechts neben der Treppe ist für die Gegenstromanlage.

Dies war der letzte Baustellenreport für dieses Jahr, wir wünschen Ihnen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Baustellenreport Nr.20 10.12.2017

Der Rohbau ist fertig gestellt

Der Innenausbau beginnt

Schornsteinelemente werden geliefert

Die Elektrorohinstallation schreitet voran

Mit dem Einbau des Schwimmbades wird begonnen

Der Schwallbehälter wird geliefert und eingebaut

Die ersten Fensterelemente werden geliefert und eingebaut

Baustellenreport Nr.19 10.11.2017

Zurzeit sind, wie bei allen Etagen beschrieben, auch die Geschosse 1 und 2 sowie die Wände der Penthäuser des zum See liegenden Flügels fertig gestellt

EG, 1. OG und Wände 2.OG

Die Decke über dem 2.OG wird gelegt

Montieren der Bewehrung über dem 2.OG

Die Decke über dem 2. OG wird betoniert.

Die Wände der Penthäuser werden aufgestellt

Die Penthaus Wände stehen und die Decke über dem Penthaus wird vorbereitet.

Der fast fertige Rohbau vom Bootssteg aus gesehen

Mit der Lieferung der Decken und deren Betonierung wird in den nächsten Tagen der Rohbau abgeschlossen.

Inzwischen haben die Innenausbauten mit der Rohmontage der Elektrik begonnen

Baustellenreport Nr.18 09.10.2017

Der Rohbau des Untergeschosses mit der WE 1 ist einschließlich Decke fertig gestellt, so dass nun die Wände des Erdgeschosses aufgestellt werden.

Es folgen die Decken über dem EG mit Bewehrung

Die Decke über dem EG liegt, die Bewehrung ist montiert

Der Beton wird gegossen

Der Rohbau des Erdgeschosses ist ebenfalls fertig gestellt

Der Rohbau Strassenflügel und UG sowie EG des Seeflügels vom Wasser aus gesehen

Nachdem parallel dazu die Uferbefestigung erneuert wurde

konnte nun auch der Bootssteg fertig gestellt werden und kann ab sofort genutzt werden

Baustellenreport Nr.17 08.09.2017

Die Wände der Penthäuser werden aufgestellt

Mit der Betonierung der Decke über den Penthäusern wird der Rohbau des Straßenflügels abgeschlossen

Die Erdarbeiten des Seeflügels beginnen mit dem Aushub der restlichen Baugrube

Die Grundleitungen werden verlegt

Es folgt die Dämmung und Bewehrung

Nachdem die Bewehrung und Verschalung für die Bodenplatte fertig gestellt war, wurde mit ca. 300m³ Beton die Bodenplatte gegossen.

Schon drei Tage später werden die Wände aufgestellt

Gleichzeitig gehen die Arbeiten an den Außenanlagen, der Uferbefestigung und dem Stegbau, weiter

Baustellenreport Nr.16 16.08.2017

Die Decke über dem 1. OG wird betoniert

Nachdem die Betondecke ausgehärtet ist, beginnt die Aufstellung der Wände des 2. OG

Die Wände sind aufgestellt, es folgt die Decke über dem 2. OG

Wie auf den anderen Decken auch, werden vor der Betonierung die Elektroleitungen und die Lüftungsschächte der „Kontrolierten Wohnraumlüftung“ (KWL) installiert

Auch an die Einbaugehäuse der Lautsprecher für die Multiroomsoundanlage wurde gedacht

Zum genießen hier der Blick von der Ebene der Penthäuser 20 und 21

Die Tiefgarageneinfahrt, die zugleich die neue Zufahrt zum Haus am See wird, ist schon gut zu erkennen

Die Decke über dem 2. OG ist vollständig verlegt, die Bewehrungsarbeiten weitgehend abgeschlossen.

Die Decke des 2. OG wird betoniert

In den nächsten Tagen folgen die Wände der Penthäuser

Der Bootssteg ist im Wesentlichen fertig gestellt

Die Gestaltung der Außenanlagen haben mit dem Abriss der vorhandenen Kaimauer begonnen, hier wird in enger Abstimmung der unteren Naturschutzbehörde die Wasserkannte neu gestaltet.

Nachdem die Zuwegung zum Haus am See auf die Nordseite des Grundstücks verlegt ist, wurden nun auch die Erdarbeiten für den Bauabschnitt B (Seeflügel) begonnen.

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Baustellenreport Nr.15 25.07.2017

Nachdem die Decke des EG ausgehärtet ist, werden die Wände des 1. OG angeliefert und aufgestellt.

Weitere Treppen werden eingebaut.

Die Wände sind aufgestellt, nun beginnt die Montage der Decke des 1. OG. Ebenso wie in die Decke des EGs werden auch hier bereits die in den Decken verlaufenden Elektroleitungen und Kanäle der kontrollierten Wohnraumlüftung verlegt.

Noch in dieser Woche wird nach der Betonierung der Decke über dem 1. OG mit der Aufstellung des 2. OGs begonnen.

Parallel zu den Rohbauarbeiten am Terrassenhaus geht die Montage des Bootsstegs weiter.

Jede Laufbole wird per Hand eingepasst, in 3 Wochen können die ersten Boote anlegen.

Baustellenreport Nr.14 17.07.2017

Der bisherige Kran ist abgebaut, abtransportiert worden und ein neuer, größerer Kran ist auf der Tiefgaragendecke aufgebaut worden.

Die Wände des Erdgeschosses werden angeliefert und aufgestellt.

Gleichzeitig wird mit dem Bau der Tiefgaragenabfahrt begonnen.

Die Erdgeschoßwände an der Straßenseite stehen, die Baugrube wird wieder verfüllt, die TG Abfahrt nimmt Gestalt an.

Das Schwimmbaddach und die Erdgeschossdecke an der Straßenseite werden betoniert.

Die Betonierarbeiten werden heute abgeschlossen, schon am kommenden Mittwoch werden die bereits gelieferten Treppen eingesetzt und mit der Aufstellung der Wände des 1. OG begonnen.

An der Wasserseite hat bereits der Bau der Steganlage begonnen.

Um nicht mit den Bautätigkeiten an Land zu kollidieren wird der Steg ausschließlich vom Wasser aus gebaut.

Die Länge und Breite des Steges ist bereits zu erkennen

In enger Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde wird der Bootssteg vollständig aus, aus Lärchenholz vorgefertigte, miteinander verschraubte, Teile hergestellt.

Baustellenreport Nr.13 14.06.2017

Die Decke über dem UG (Tiefgarage, Kellerräume und Wellnesscenter) wird für die Betonierung, die ab dem 19.06.2017 beginnt, vorbereitet.
Die Tiefgarage mit den Kellerräumen sowie ein Teil des Schwimmbades sind abgedeckt

Mit dem Abschluss dieser Arbeiten ist ein wesentlicher, sehr aufwändiger Teil des Rohbaus erledigt. Nach der Betonierung erfolgt der Umzug des Krans auf die UG Decke, so dass dann der Platz für den 2. Bauabschnitt, der Wohnungen direkt am Wasser, geschaffen wird und dieser Teil des Terrassenhauses begonnen werden kann.

Dafür ist es notwendig, dass die derzeitige Zufahrt zur Bestandsvilla am See, die dann auch die spätere Zufahrt zur Tiefgarage sein wird, auf die südliche Seite des Baugrundstücks zwischen dem Terrassenhaus und dem Parkrestaurant verlegt wird, mit diesen Arbeiten ist heute, parallel zu den anderen Arbeiten, begonnen worden.

Weitere Informationen folgen nach Umsetzung des Krans auf die UG Decke.

Baustellenreport Nr.12 06.05.2017

Der Boden des letzten drittels der Tiefgarage wird nach erfolgter Bewehrung betoniert. Der Durchgang zum bestehenden Haus am See ist bereits zu erkennen.
Die ersten Tiefgaragenwände werden gesetzt.

Wenn die Außen- und Innenwände der TG gestellt sind, werden in einem Zug die Decke und die Hohlräume der Wände mit Beton gefüllt.

Baustellenreport Nr.11 12.04.2017

Bewehrungsarbeiten für die Bodenplatte der Tiefgarage
Hier wird die Bodenplatte betoniert
Der erste Abschnitt der Tiefgaragenplatte ist fertig

Baustellenreport Nr.10 30.03.2017

Mit dem Frühjahr nehmen die Bauarbeiten Fahrt auf, die Gründungsarbeiten und die Bodenplatte rund um die tiefste Stelle des Projektes, dem Schwimmbadbereich, sind fertig gestellt.
Bis heute sind 200 Tonnen Stahl und ca. 300 m³ Beton verarbeitet worden.
Zum Vergleich: Für die Fundamente und Bodenplatte eines mittelgroßen Einfamilienhauses werden ca. 7 Tonnen Stahl und 30m³ Beton benötigt.

Einbau der Stahlbewehrung Schwimmbadbereich Betoneinbau Schwimmbadbereich Fertig betonierter Schwimmbadbereich
Bewehrungseinbau Bodenplatte Tiefgarage

Baustellenreport Nr.9 15.12.2016

Die langwierigen Erdarbeiten sind nun fast abgeschlossen. Auf dem nächsten Foto ist die tiefste Stelle der Baugrube zu sehen. Hier entsteht das Hallenbad und der Übergang von der künftigen Tiefgarage in den Keller des bestehenden Hauses. Um die Bodenplatte für diesen Abschnitt erstellen zu können müssen wir noch ca. ½ Meter tiefer und gelangen somit ins Grundwasser. Die Genehmigung für die nun notwendige Grundwasserabsenkung zu bekommen war nicht ganz einfach, zumal wir uns hier in einer Grundwasserschutzzone befinden.

Seit heute läuft die Grundwasserabsenkung, so dass am kommenden Montag der Grundwasserspiegel soweit abgesenkt sein sollte, dass der weitere Aushub und dann, noch vor Weihnachten, die Gründung des Bereiches Schwimmbad und Übergang mit der Schaffung der Sauberkeitsschicht mit Betondecke erfolgen kann. Das Grundwasser wird mittels einer leistungsstarken Pumpe durch einen Filter direkt in den See geleitet.

Abschlussbericht der archäologischen Arbeiten März 2016

Zum Download als PDF (14MB)

Baustellenreport Nr.8 23.05.2016 - 04.06.2016

Wie im letzten Baustellenreport bereits beschrieben mussten zur Absicherung der Baugrube 60 Stahlträger im Baugrund versenkt werden. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen.

Jeder dieser Träger ist ca. 10 Meter lang und wiegt ca. 1 950 Kilogramm

Als Nächstes wird ein dicht an der nördlichen Grenze liegender fester Zugang zum Haus am See geschaffen, bevor die Tiefbauarbeiten beginnen.

Baustellenreport Nr.7 25.04.2016 - 23.05.2016

Die Freigabe der UDB (untere Denkmalschutzbehörde) liegt nun nach einiger Verzögerung vor, so dass mit den eigentlichen Arbeiten begonnen werden konnte. Zunächst mußte das gesamte Gelände eingeebnet und die von den Archäologen hinterlassene „Mondlandschaft“ wieder zu einem ordentlichen Baufeld ummodeliert und 65 LKW Ladungen Abraum entsorgt werden.

Mit großem Aufwand mussten nun sämtliche Versorgungsleitungen für das bereits bestehende Wohnhaus um verlegt werden um eine Beschädigung dieser Leitungen zu vermeiden.

Die Lage der Baustelle lässt eine normale 45 Grad Böschung für die sehr große Baugrube nicht zu, die Gefahr, dass Nachbargebäude abrutschen ist zu groß, aus diesem Grund ist ein sehr aufwändiger Verbau (Abstützung der Baugrube) erforderlich. Beispiel

Als Berliner Verbau bezeichnet man die Sicherung der Wände einer Baugrube, die das Einbrechen und nachrutschen von Erdreich verhindert. Hierzu werden Stahlträger in den Boden gebracht (Rammen oder Bohren) mit Beton fixiert und anschließend parallel zur Ausschachtung entweder Holzbohlen oder Stahlplatten eingebaut. Um auszuschließen, dass sich in diesen Bohrfeldern Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg verbergen mussten zunächst über das ganze Grundstück verteilt 60 4 Meter tiefe Löcher gebohrt werden in denen dann mittels einer Sonde nach Kampfmitteln gesucht wurde. Glücklicher Weise konnte festgestellt werden, dass das Gelände Kampfmittelfrei ist. Um so wenige Erschütterungen wie möglich zu verursachen haben wir uns dazu entschlossen die Bohrtechnik anzuwenden. In 6,5 Meter tiefe Löcher werden nun die oben genannten Stahlträger einbetoniert.

Baustellenreport Nr.6 25.03.2016 – 29.03.2016

Am Freitag den 29.03.2016 haben die Archäologen Ihre Untersuchungen bzw. Grabungen beendet. Was keiner erwartet hatte ist eingetroffen, zum Teil sensationelle Funde aus verschiedenen Zeiten zeugen davon, dass dieser Ort bereits vor vielen Tausend Jahren besiedelt war. Diverse Zeitungen (nachzulesen auf unserer Homepage unter der Rubrik Potsdam im Pressespiegel) und auch das Fernsehen hat über die Ausgrabungen berichtet. So kommentiert das RBB Fernsehen, dass dieser Platz wohl schon vor Jahrtausenden ein attraktiver Standort zum wohnen war und verlinkt in Ihrem Onlinebericht auf unsere Homepage (siehe unten).
Den Abschlussbericht der Archäologen werden wir in einer unserer nächsten Baustellenreport veröffentlichen.

Sobald uns die Freigabe durch die UDB vorliegt, die wir noch in dieser Woche erwarten, werden wir die Anfang Februar unterbrochenen Bauarbeiten fortsetzen.


Feuersteindolch verzögert Luxus-Wohnprojekt

Baustellenreport Nr.5 21.03.2016 – 24.03.2016

Noch eine Woche, bis zum 01.04.2016 sollen die archäologischen Untersuchungen abgeschlossen sein und die UDB gibt dann das Untersuchungsfeld frei.

In dieser Woche wurde überraschend ein noch gänzlich unbeschädigter ca. 7 Meter tiefer Brunnen gefunden. Dieser Brunnen ist in der Zeit zwischen 1880 und 1895 mit handgeformten Ziegeln gebaut worden. Neben Überresten von sogenannter Schnurkeramik (ca. 2400 vor Chr.)
fanden die Archäologen auch ein als Werkzeug genutzten Überrest eines Elchgeweihs. Das Alter dieses Geweihs konnte noch nicht genau ermittelt werden.

Baustellenreport Nr.4 14.03.2016 - 18.03.2016

Die Archäologen haben sich bis an die Straße in westlicher Richtung vorgearbeitet, sodass jetzt bereits 2/3 der Fläche untersucht wurde.
Dabei wurden Zeugnisse einer germanischen Pfahlsiedlung zur römischen Kaiserzeit gefunden ca. 27 v. Chr. - 4. Jahrhundert

Aus dieser Zeit wurden unter anderem:

Ein Trinkbecher und ein Schleifstein gefunden

Baustellenreport Nr.3 07.03.2016 - 11.03.2016

Die Hälfte des Untersuchungsfeldes ist von den Archäologen abgearbeitet, wir können davon ausgehen, dass die archäologischen Untersuchungen Ende März/Anfang April abgeschlossen sein werden und wir, wenn auch mit archäologischer Begleitung, dann mit den Bauarbeiten, die wir im Februar unterbrechen mussten, weiter machen können.


Ein weiterer interessanter Fund, ein sehr gut erhaltener ca. 20 cm langer Dolch aus Feuerstein, der aufgrund seiner Größe aus dem skandinavischen Raum stammen soll und zur Frühbronzezeit ca. 2200 bis 1600 vor Chr. als Prestigeobjekt galt. Ein sehr seltener Fund und wahrscheinlich das am besten erhaltene Objekt dieser Art in Brandenburg.
Spuren von Behausungen aus der Bronzezeit und einer Vorratsgrube

Baustellenreport Nr.2 29.02.2016 - 04.03.2016

Die Ausgrabungen gehen mit mehreren, zum Teil sensationellen Funden weiter.

So berichtet der archäologische Leiter dieser Fundstelle, Herr Dr. Beran von der Archäologie Manufaktur, dass die gefundenen Gegenstände und Spuren auf menschliche Siedlungen der späten Jungsteinzeit ca. 4000 v. Chr. Bis 2200 v. Chr. Siedlungen aus der vorrömischen Eisenzeit etwa 400 v. Chr. und aus der frühen römischen Kaiserzeit ca. 1. und 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung hinweisen.

Fundstellenübersicht
Feuersteinklingen, Werkzeug aus der späten Jungsteinzeit ca. 2400 - 2200 v. Chr.
Bohrer aus Feuerstein, späte Jungsteinzeit ca. 2400 – 2200 v. Chr.
Verzierte Tonscherben, späte Jungsteinzeit ca. 2400 – 2200 v. Chr.
Urnengräber aus der vorrömischen Eisenzeit ca. 400 v. Chr.
Der bisher älteste Fund, ein Randstück eines Gefäßes der „Trichterbecherkultur“ (aus der Zeit von vor 4800 bis 6200 Jahren).

Baustellenreport Nr.1 22.02.2016 - 26.02.2016

Nachdem wir nun nach langem „Kampf“ mit den Behörden nun endlich alle Voraussetzungen für den Baubeginn geschaffen hatten, haben wir am 01.02.2016 mit den Erdarbeiten begonnen.

Bereits zwei Tage später, am 03.02.2016 bekamen wir dann überraschend Besuch von der unteren Denkmalschutzbehörde (UDB), die sich nun veranlasst sah, unsere Baustelle nach Bodendenkmale zu untersuchen und tatsächlich fündig wurde.
Es wurden Hinterlassenschaften einer germanischen Siedlung aus der römischen Kaiserzeit entdeckt, was zum sofortigen Baustopp führte.

Nach dem Brandenburgischen Denkmalschutzgesetzes (BbgDschG) ist der Veranlasser des Bodeneingriffes, also wir, verpflichtet, auf eigene Kosten, die wissenschaftliche Untersuchung Ausgrabungen und Bergung einschließlich der dafür erforderlichen Dokumentation der im Boden verborgenen archäologischen Funde und Befunde im öffentlichen Interesse zu gewährleisten (§7Abs.3 in Verbindung mit §9 BbgDschG).
Das bedeutet wir haben die archäologischen Untersuchungen nach den Vorgaben der UDB zu beauftragen und dürfen die weiteren Tiefbauarbeiten nur in Verbindung mit archäologischen Bergungs- und Dokumentationsmaßnahmen ausführen.

Um die dadurch zwangsläufig entstehende Bauverzögerung so gering wie möglich zu halten haben wir umgehend und nach Absprache mit der UDB eine Fachfirma, die Archäologie Manufaktur aus Berlin, mit diesen Arbeiten beauftragt.

Ausgrabungsarbeiten
Erste Fundstelle
Die Archäologen arbeiten sich voran

Bereits nach wenigen Stunden haben die Archäologen bereits interessante Funde gemacht, die älteste Fundsache ist ein Werkzeug aus der Steinzeit somit ca. 5000 Jahre alt.